«Als Händler würde ich mich heute wieder aus den gleichen Gründen für Poggenpohl entscheiden»

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An 2017 wird sich Andreas Schwestermann noch lange erinnern. Seit 35 Jahren repräsentiert er die Marke Poggenpohl im Oberwallis und im April konnte er seine neugestaltete Küchenausstellung feierlich eröffnen. Andreas Schwestermann im Gespräch mit lifetimedesign.ch

lifetimedesign.ch: Herr Schwestermann, Sie haben Ihren Showroom in Gamsen neu gestaltet. Was erwartet Ihre Kunden?

Andreas Schwestermann: Wir haben sämtliche Küchen ersetzt und zeigen neu fünf Küchen von Poggenpohl Group (Schweiz) AG. Darunter befinden sich erstmals auch zwei Küchen von Pronorm, die ich bisher zwar auch verkaufte, aber nicht in der Ausstellung hatte. Die neue Ausstellung repräsentiert das ganze Spektrum. Mit der P’7350 Design by Studio F. A. Porsche haben wir wiederum eine Augenweide von Porschedesign im Showroom. Wir zeigen verschiedenste Materialien, die pflegeleicht und qualitativ hochwertig sind und absolut im Trend liegen. Dem Stil von Schwestermann Küchen entsprechend wählten wir für unsere Ausstellungsküchen helle Farben, die auch bestens mit einem rustikalen Ambiente harmonieren. Dazu zeigen wir, wie man mit Farbe gezielt moderne Akzente setzen kann. Die neue Ausstellung soll ja die Kunden vor allem auch inspirieren.

lifetimedesign.ch: Weshalb haben Sie sich vor 35 Jahren für eine Zusammenarbeit mit Poggenpohl entschieden?

Andreas Schwestermann: Ich hatte damals noch Küchen eines anderen Anbieters im Showroom, entschied mich dann aber, als Blickfang ein für die damalige Zeit sehr modernes Poggenpohl-Modell in Zinngrau in die Ausstellung zu nehmen. Diese Küche schlug ein wie der Blitz und verkaufte sich sehr gut. Als nach der Unwetterkatastrophe in Brig-Glis im Jahre 1993 meine Ausstellung unter Wasser stand, entschied ich mich, bei der Wiedereröffnung nur noch Poggenpohl-Küchen ins Angebot zu nehmen. Ich habe in der Vergangenheit viele Küchen für Zweitwohnungen eingerichtet. Dieses Marktsegment hat sich aber mit der Lex-Koller und dem neuen Gesetz für Zweitwohnungen merklich abgekühlt. Heute stammen 80 % meiner Aufträge aus dem Objektgeschäft. Mit den Küchen von Pronorm haben wir nun auch eine Marke im mittleren Preissegment für Eigenheimbesitzer im Angebot.

lifetimedesign.ch: Herr Schwestermann, wenn Sie sich heute neu für Poggenpohl entscheiden würden, wäre das dann aus anderen Gründen wie damals?

Andreas Schwestermann: Nein, ich würde mich auch heute wieder aus den selben Gründen für Poggenpohl entscheiden. Punkto Design und Qualität ist Poggenpohl unschlagbar.

lifetimedesign.ch: Sie richten viele Objekte in den Walliser Ferienorten ein. Haben Ihre Kunden bei solchen Objekten andere Ansprüche?

Andreas Schwestermann: Nein, grundsätzlich nicht. Was vor allem auffällt, ist, dass wir in Ferienwohnungen sehr wenig mit Holzfronten arbeiten. Die Besitzer von Zweitwohnungen – vor allem Ausländer – bevorzugen helle, unifarbene Küchenfronten. Die Küche soll eher ein modernes Pendant zum rustikalen Ferienhaus sein. So haben wir letzthin bei einer 200 Jahre alten Alphütte eine rote Poggenpohl-Küche eingebaut. Der Transport erfolgte mittels Helikopter.

 

lifetimedesign.ch: Verkaufen Sie nur im Oberwallis Küchen oder sind Sie noch in anderen Regionen tätig?

Andreas Schwestermann: Wir arbeiten vor allem im Oberwallis, haben aber immer wieder Überbauungen von Ferienwohnungen im Unterwallis, wo wir ebenfalls tätig sind. Bei diesen Überbauungen sind dann meistens Ausländer Eigentümer, welche die Marke Poggenpohl kennen und deshalb auf uns zukommen. In den vergangenen 35 Jahren haben wir aber auch überall in der Schweiz Küchen verkauft und geliefert. Sei es im Tessin, in Zürich oder Genf. Sozusagen vom Bodensee bis zum Genfersee. Auch ging eine unserer ersten Poggenpohl Küchen, die wir geliefert haben, nach Paris.

lifetimedesign.ch: Die Statistiken sagen, dass sich die Westschweizer weniger aus Küchengeräten machen als die Deutschschweizer. Wie sieht es bei den deutschsprachigen Oberwallisern aus?

Andreas Schwestermann: Die Küchengeräte haben auch im Oberwallis einen nicht sehr hohen Stellenwert. Die Oberwalliser verlassen sich auf eine gute Beratung und vertrauen dabei dem kompetenten Verkäufer. Ganz im Trend liegt auch bei uns der Combisteamer.

lifetimedesign.ch: Apropos langjähriges Team – könnten Sie uns darüber noch ein bisschen mehr verraten…

Andreas Schwestermann: Ich beschäftige drei meiner vier Mitarbeitenden bereits seit über 30 Jahren. Bei Reparaturaufträgen kommt dann der Mitarbeiter, der die Küche schon montiert hat, wieder zum Einsatz. Das Schöne daran ist, dass unsere Kunden dadurch ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis entwickeln. Diese Konstellation ist in der Branche einzigartig und dadurch unterscheidet sich Schwestermann Küchen auch von den Mitbewerbern.

Wir begleiten unsere Kunden teilweise über Jahrzehnte und wenn sie zurückkehren, weil sie ihre Küche verändern möchten, wissen wir auch ohne Besichtigungstermin ganz genau, wovon sie sprechen.

lifetimedesign.ch: Herr Schwestermann, wir bedanken uns für das Gespräch!

 

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Stephanie Steinmann
Stephanie Steinmann

als freischaffende Bloggerin in Männedorf ZH tätig