Der Weg zur Traumküche

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Damit die neue Traumküche kein Luftschloss bleibt, hat das Hausmagazin zu einer «praktischen Anleitung» für Hauseigentümer bei Poggenpohl in Zürich und Luzern eingeladen. lifetimedesign.ch mit einem Überblick, worauf bei der Entscheidungsfindung zu achten ist.

Viele Wege führen nach Rom, aber nicht jeder zu einer neuen Traumküche. Damit die Küche bei einer Renovation oder bei einem Umbau zum Herzstück innerhalb der eigenen vier Wände wird, haben drei Profis auf Einladung des Hausmagazins ihre besten Tipps verraten. Stattgefunden haben die beiden Anlässe, die von der ehemaligen SRF-Anchorwoman Beatrice Müller moderiert wurden, bei Poggenpohl in Zürich und Luzern.

 

Der Architekt sagt…

“…wenn man einen Küchenumbau ins Auge fasst, stehen verschiedene Optionen offen. Man kann alles alleine planen, ein Küchenstudio beauftragen oder einen Architekten. Zwingend sollte ein Architekt beauftragt werden, wenn man die Volumen erweitern möchte.

Im Dialog mit der Bauherrschaft erhalte ich den Planungsrahmen. Handelt es sich um ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung? Ist eine Kochinsel gewünscht? Aber als Architekt bin ich vor allem auch als Traumdeuter tätig. Auf dieser Basis erstelle ich eine erste Idee. Diese kostet in der Regel zwischen 2000 und 3000 Franken.

Mein Ziel ist es, mit meinem Know-how eine optimale Wohnqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen. Bei Renovationen geht es oftmals darum die Küche zu öffnen und durch eine konsequente Materialisierung besser ins Objekt zu integrieren und so eine zeitgemässe Optik zu schaffen. Als Architekt versuche ich für meine Kunden die Lücke zwischen Traum und Realität zu schliessen und denke dabei immer auch über die Küche hinaus, so dass die Qualität des Wohnumfelds umfassend gesteigert werden kann.”

Andreas Ostertag ist seit 30 Jahren selbstständig als Architekt tätig.

Der Geschäftsführer von Poggenpohl Group (Schweiz) AG sagt…

“…bei der Wahl eines Küchenstudios, darf man sich nicht nur von der Marke leiten lassen, sondern auch die Chemie zwischen dem Kunden und Küchenplaner muss passen. Als Küchenplaner stelle ich die Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche meiner Kunden in den Mittelpunkt. Was begeistert mein Kunde? Wie kocht er? Vorwiegend alleine? Oder kocht die Familie mit? So kann das «Bermudadreieck» der Küche, das sind Spühle, Kühlschrank und Kochfeld ergonomisch richtig geplant und angeordnet werden. Wenn man die verschiedenen Küchenformen miteinander vergleicht, so zeigt sich, dass sich die Kücheninsel schon ausserordentlich bewährt hat. Bei den Oberflächen geht der Trend Richtung matt. Weiss als Küchenfarbe ist nach wie vor unschlagbar. Etwa 80 % unserer Küchen verkaufen wir in weiss. Sehr begehrt sind aber auch – wie wir es ironisch nennen – die «50 Shades of Grey», elegant kombiniert mit Kupfer oder Gold als Kontrast. Bei den Oberflächen sind Kunstharz, Keramik, Stahl- und Glasabdeckungen sehr gefragt. Es sind jedoch die vielen einzelnen Details, die ein guter Küchenplaner im Griff hat und die schlussendlich das Arbeiten in der Küche tagtäglich zum freudigen Ereignis machen. Beispielsweise das Licht oder das Innenleben der Schubladen. Der grösste Fehler? Wenn man sich wieder für den gleichen Küchenstil entscheidet…”

Urs Tschopp ist Geschäftsführer der Poggenpohl (Group) Schweiz AG

 

Der Geräteprofi sagt…

“…Die Küche integriert sich immer stärker in den Wohnbau und die Geräte machen vor dieser Entwicklung nicht halt. Dank der Vielseitigkeit und der Eleganz setzen die neuen Gerätegenerationen auch visuell neue Massstäbe. Eine grifflose Küche? Mit Miele kein Problem. Die Harmonisierung der Farben ist ebenfalls schon weit fortgeschritten. Der weisse Backofen, der sich nahtlos in die strahlend weisse Küche einfügt, auch schon Realität. Das Angebot von Miele umfasst aber nicht nur Klassiker-Geräte der Küchen hierzulande. Möglich ist auch ein Teppan Yaki, ein sehr heisser Edelstahlgrill aus der japanischen Kochtradition für Kurzgebratenes oder beispielsweise eine Induktionsmulde speziell für einen Wok. Die Induktionsfelder mit integriertem Abzug erlauben «kopffreies» Kochen und ermöglichen ein ganz neues Arbeitsgefühl am Herd.

Was wie Zukunftsmusik tönt, ist seit diesem Frühling bei Miele Realität. Mit dem neuen Dialoggarer nimmt das Kochen noch ganz andere Dimensionen an. Speisen von unterschiedlicher Textur und ganz anderen Ansprüchen an die Zubereitung können so gemeinsam gegart werden. Dabei ist der Dialoggarer äusserlich nicht von einem Backofen zu unterscheiden.”

Thomas Hofer ist Key Account Manger bei Miele

Beim anschliessenden Apéro riche liessen es sich die begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nehmen, die Poggenpohl-Küchenarchitekturen, insbesondere das Innenleben der Schubladen genau zu inspizieren und die anwesenden Experten persönlich um Rat zu fragen.

Ihre Küche ist in die Jahre gekommen, der Dampfabzug rattert und die Farbe der Küchenschränke ist Ihnen sowieso schon lange verleidet? Als Teilnehmerin des Hausmagazin-Anlass beneide ich Sie zutiefst…

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Stephanie Steinmann
Stephanie Steinmann

als freischaffende Bloggerin in Männedorf ZH tätig