«The Alpina Gstaad Hotel» im exklusiven Zirkel der
Forbes-Liste

Gstaad gehört zu den schillerndsten Orten in den Schweizer Bergen und wird für seine idyllische Lage sowie die einzigartige Dichte an herausragenden Hotels sehr geschätzt. Eine der Top-Adressen ist das im 2012 eröffnete «The Alpina Gstaad», welches diesen Frühling in die exklusive «Forbes-Liste» mit nur 41 Hotels in 17 Ländern rund um den Globus aufgenommen und in der Kategorie «eines der schönsten Hotelzimmer der Welt» ausgezeichnet wurde.

Um dieses jährliche Ranking zu erstellen, ist das Forbes Travel Guide-Team – die weltweit führende Referenz für Reiseempfehlungen – auf der Suche nach den besten Hotels um die Welt gereist. Eine Liste von 900 Kriterien ermöglicht es, das Interieur der Zimmer und Suiten, aber auch die Standards für Luxus, Komfort und Bequemlichkeit punktgenau zu evaluieren. Eleganz ist ein wichtiges Kriterium, sowohl bei Möbeln als auch bei den Details.

Im luxuriösen alpinen Refugium «The Alpina Gstaad» dominieren natürliche Materialien wie Marmor, Sandstein und altes Holz. Die 56 modern gestalteten Zimmer vereinen jahrhundertealte Handwerkskunst mit frisch-modernen Designakzenten. Alle Zimmer gewähren vom Balkon aus einen Panoramablick in die umliegenden Berge.

Tim Weiland, General Manager von «The Alpina Gstaad Hotel», im Interview mit lifetimedesign.ch.

Lifetimedesign.ch: Herr Weiland, das «The Alpina Gstaad» wurde diesen Frühling in die renommierte Forbes Liste aufgenommen und mit der Wertung «eines der schönsten Hotelzimmer der Welt» ausgezeichnet. Wie war Ihre Reaktion?

Tim Weiland: Die Zimmer und Suiten sollen für unsere Gäste eine Oase der Ruhe und Erholung sein. Für mein Team steht der Komfort und das Wohlbefinden unserer Gäste an erster Stelle. Wir freuen uns und sind stolz, dafür belohnt worden zu sein.

Lifetimedesign.ch: Diese Auszeichnung würdigt die Liebe zum Detail, die den Hideaway prägt. Welche Akzente machen den Unterschied?

Tim Weiland: Wir haben den Fokus auf Design und Materialien gesetzt. Das mit kunstvollen Skulpturen verzierte Tannenholz stammt von jahrhundertealten Schweizer Bauernhöfen und wurde in der hoteleigenen Werkstatt von Hand bearbeitet. In Kombination mit einer alten Fassadenverkleidung konnte der «Chalet-Charme» des Saanenlandes auf das neue Interieur übertragen werden. Diese Wertschätzung der Region zeichnet das «The Alpina Gstaad» aus.

Lifetimedesign.ch: Können Sie für unsere Leserinnen und Leser die Architektur und Innenausstattung des Hotels in einem Satz beschreiben?

Tim Weiland: Die Architektur und Dekoration des «The Alpina Gstaad» verbindet regionale Traditionen und Authentizität mit exklusivem Schweizer Luxus und Qualität.

Lifetimedesign.ch: Was bedeutet für Sie «authentischer Luxus»?

Tim Weiland: Die Schönheit der Region und der Alpen spiegelt sich in der Innenausstattung wieder und kann von unseren Gästen erlebt werden. Die Chalets wurden aus traditionellen Materialien und jahrhundertealter Handwerkskunst in Kombination mit zeitgenössischen Elementen entworfen.

Lifetimedesign.ch: Die dekorativen Elemente beinhalten ein gewisses «Augenzwinkern»…

Tim Weiland: Bei unseren Partnern Jaggi & Partner, Chaletbau Matti AG und Hirsch Bedner Associates lag der Fokus auf regionalen Details, kombiniert mit den neuesten Standards und internationaler Kreativität.

Lifetimedesign.ch: Was mögen Ihre Kunden am «The Alpina Gstaad» am meisten?

Tim Weiland: Unsere Kunden schätzen die einfache und kreative Einrichtung. Die Atmosphäre lädt zum Verweilen ein und schafft eine warme Atmosphäre. Das Wort «hygge» beschreibt den Stil und wir bieten einen Service auf höchstem Niveau, persönlich, diskret, aufmerksam, authentisch und herzlich.

 

 

Lifetimedesign.ch: Haben Sie mehrheitlich Stammgäste oder primär Gäste, die zum ersten Mal die Region besuchen?

Tim Weiland: Wir haben einen sehr hohen Anteil an Stammgästen, aber empfangen auch immer wieder Gäste, die zum ersten Mal in die Schweiz reisen.

Lifetimedesign.ch: Das Design des Restaurants MEGU wurde vom preisgekrönten Innendekorateur Noé Duchaufour-Lawrance gestaltet. Weshalb fiel die Wahl auf ihn?

Tim Weiland: Noah Duchaufour-Lawrance erforscht Japan, die japanische Kultur und Architektur sowie die japanische Lebensweise seit seinem zwanzigsten Lebensjahr. Bei seiner Arbeit lässt er sich von Natur und Landschaft inspirieren. Sowohl in Japan als auch in den Schweizer Alpen hat die Natur einen starken Einfluss auf den Alltag der Menschen. Sein Ansatz betont die Ähnlichkeiten zwischen Japan und der Schweiz und ermöglicht es dem Restaurant, sich perfekt in die luxuriöse Architektur des Hotels und das umliegende Saanenland zu integrieren.

Lifetimedesign.ch: Welche Materialien dominieren das Gebäude und welche Überlegungen führten zu dieser Wahl?

Tim Weiland: Natürliche Materialien wie Stein, Leder und edle Texturen formen den Charakter des «The Alpina Gstaad». Das Interieur wurde in ein einzigartiges Wohnerlebnis verwandelt, in dem Lebensstil und Charme von Gstaad verschmelzen. Rustikales Holz, reich bemalte Türen, edle Stoffe und Texturen, handgefertigte Quarzlampen aus der Region, schmiedeeiserne Balustraden mit ausgeschnittener Optik und moderne Kamine verleihen unseren 56 Zimmern und Suiten sowie der Lobby und den Restaurants eine besondere Note sowie eine diskrete Atmosphäre ohne sich der alpinen Klischees zu bedienen. Der Luxus ist diskret; die liebevollen Details und das typisch Schweizerische stehen im Vordergrund.

Lifetimedesign.ch:  Im Spa ist ein Salzraum in einer Höhle aus Salz und grossen Steinen untergebracht. Was waren die Herausforderungen bei dieser Konstruktion?

Tim Wieland: Das Six Senses SPA wurde von P49 Bangkok entworfen. Das Konzept kombiniert den ganzheitlichen Ansatz von Six Senses perfekt mit dem Interieur des Hotels. Die Räumlichkeiten wurden so konzipiert, dass Feuchtigkeitsprobleme vermieden werden. Sie befinden sich in nächster Nähe zu den Pools und den Saunen.

Lifetimedesign.ch: Das Hotel wurde 2012 eröffnet. Wie viel Zeit nahm die Planung in Anspruch?

Tim Wieland: Das Projekt wurde 1997 ins Leben gerufen, als die Eigentümer Marcel Bach und Jean-Claude Mimran die Liegenschaft erwarben. 2009 begann die Bauphase. Von diesem Zeitpunkt an ging der Bau zügig voran.

Lifetimedesign.ch: Seit der Neueröffnung sind nun sieben Jahre vergangen. Gab es bereits Anpassungen im Design an die neusten Trends?

Tim Wieland: Wir sind dem einzigartigen Stil von Anfang an treu geblieben. Natürlich sind gewisse Änderungen immer Bestandteil, aber ein zeitloses Design war uns von Anfang an wichtig.

Lifetimedesign.ch: Was ist Ihrer Meinung nach das prägende Element des «The Alpina Gstaad»?

Tim Wieland: Von Anfang an hatte das traditionelle Element einen hohen Stellenwert, aber wir sind offen für neue Impulse durch Innovationen.

Weitere Informationen unter: www.thealpinagstaad.ch

Mélina Neuhaus
Mélina Neuhaus

Co-fondatrice et directrice de communication/relations publiques Elitia Communication